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Kuba, die große Insel mit viel Geschichte

Kuba, der nördlichste und größte Inselstaat in der Karibik liegt nur etwa 140 Kilometer südlich von Florida. Dieser Inselstaat besteht außer aus der großen Insel aus unzähligen kleineren Inseln, die aber keine große Rolle spielen. Kuba ist ein lang gestrecktes Inselreich von 1250 Kilometer Länge in Ostwest Richtung und in der schmalsten Breite von 31 Kilometern. Wenn man Kuba aus der Vogelperspektive sieht, erinnern einen die Umrisse an ein Krokodil, weshalb die Insel auch als grüner Kaiman bezeichnet wird. Die Hauptstadt Havanna ist die größte Stadt, die im Nordwesten Florida am nächsten liegt. Die nächstgrößere ist Santiago de Kuba weit im Südwesten und dann Holguin etwas nördlicher.

Baden und Tauchen rund um die Insel Kuba.

Kuba wird gern von Badetouristen besucht, die unendlich lange Strände finden. Auch Taucher findet man in den Gewässern rund um die Insel, die hier prima Tauchgebiete finden. Die Unterwasserwelt bietet alles, was ein Taucher von der Karibik erwartet, wie Korallenriffe und auch Überreste alter Schiffe. In den großen Hotels wird man als Tourist verwöhnt, was vor allem an den karibischen Spezialitäten liegt. Die Speisen kann ich nur empfehlen, vor allem wenn man ein Freund von gutem Fisch und scharfen Soßen ist. Das Bekannteste in der Karibik und natürlich auch auf Kuba sind die Drinks, mit ihren exotischen Namen und den Süßen Beilagen. Wir kennen natürlich alle die Cocktails mit Rum, wie Kuba Libre und viele andere bekannte wie auch Caipirinha und Daiquiri. Solche Drinks werden an den Stränden gereicht, die zu einen ausgelassen Baden verführen. Ihr solltet aber vorsichtig sein, denn diese Cocktails haben es in sich. Die Hotels stehen meist in großen Arealen mit Pools und großen Parks, die bis an den Strand reichen. Der Großteil der Hotels rund um Havanna zum Beispiel biete alles, was auch der verwöhnteste Tourist erwartet. Durch den Internetzugang schickten wir Urlaubsgrüße nach Hause. Auch ärztliche Betreuung ist selbstverständlich direkt vor Ort vorhanden. Das trifft auf viele Badeorte zu, die etwas größer sind wie Havanna, Santiago de Kuba und Holguin.

Oldtimer in Havanna

Oldtimer in Havanna ©iStockphoto/rgbspace

Havanna muss man sich anschauen

Die Hauptstadt Havanna hat uns besonders interessiert, weil es hier vieles zu bestaunen gibt, das woanders im Museum steht. Da muss ich unbedingt die alten amerikanischen Straßenkreuzer erwähnen, die einen Autofreak in Ekstase kommen lassen. Es gibt zwar nicht mehr so viele, aber wir sahen sie doch ab und zu noch in den Straßen. Man geht natürlich erst in die Altstadt von Havanna, wo es die alten und großen Kolonialbauten der Spanier zu bestaunen gibt. Überall werden die alten Bauten restauriert und in den ursprünglichen Zustand versetzt. Das schönste Gebäude ist der ehemalige Gouverneurspalast, der Palacio de los Capitanes Generales, dann muss man sich noch die alte Hafenfestung Castillo de la Real Fuerza anschauen. Die restaurierte Plaza Vieja wird von uns Touristen genauso besucht wie die Calle Obispo. Dann gibt es noch den Stadtteil Centro Habana, in das sich wenige Touristen verlaufen. Dort gibt es wenige Hotels am Rande, aber dieser Stadtteil ist noch weitgehend von Reparaturen verschont und zeigt die alten Gebäude, teils verfallen, im ursprünglichen Zustand. Dann gibt es natürlich auch Plätze, wo sich das moderne Leben der Kubaner abspielt, wie der Plaza de la Revolución mit dem Memorial José Martí. Rund um den Platz stehen die Ministerien, wobei das Innenministerium von einem riesigen stählernen Wandbild Che Guevaras geziert wird. Hier wird auch der 1. Mai von Millionen von Kubanern gefeiert. Wir entdecken Havanna mit den Linienbussen, die überall verkehren oder auch mit Taxis, die preiswert sind. So kommen wir auch zur Plaza de la Catedral, wo die alte Kathedrale San Christobal steht. Dieses Bauwerk wird von zwei kolossalen Türmen rechts und links gesäumt, wo die großen Glocken zu sehen sind. Wenn wir uns mal entspannen wollten, gingen wir an der Strandpromenade Malecon spazieren, wo sich die Kubaner auf den Mauern ausruhen.

Kuba und die Naturschutzgebiete

Wer sich für die Natur auf diese Karibikinsel interessiert, sollte sich ein Naturreservat anschauen, von denen es einige gibt. Im Osten der Insel liegt der Nationalpark Parque Nacional Alejandro de Humboldt, der die Ökosysteme von Land und Wasser schützt. Dort werden die Regenwälder genauso geschützt wie die Mangroven und Riffe in Küstennähe. Dann fanden wir auf Kuba extra Reservate für Blumen und allgemeine Pflanzenschutzgebiete. Es lohnt sich immer, die Insel auch im Inneren zu besuchen, da es auch dort viel zu sehen gibt. Rundreisen können vorher gebucht werden oder von Havanna aus. Es gibt einige Überlandbusse, die auch extra von Touristen benutz werden. Mit Mietwagen kann man auch losfahren, wo wir aber feststellten, dass das Straßennetz nicht in einen guten Zustand ist. Natürlich kann man von der Hauptstadt auch in viele kleine Städte fliegen, da es viele Inlandsflüge gibt. Also ein Urlaub auf Kuba sollte sich nicht nur auf Baden beschränken, denn das Land hat noch viel zu bieten.

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