Skip to main content

Kuba ist mehr als nur eine Reise wert

Unser Urlaubsziel Varadero ist eine Landzunge an der kubanischen Nordküste. Sie ist durch nur eine Brücke mit der Halbinsel Hicacos verbunden. Hier ist alles auf Tourismus eingestellt. Vor aufdringlichen Verkäufern muss man aber keine Angst haben. Wer hier verkaufen will, muss eine besondere Zulassung haben. Am Strand begegnet man Verkäufern mit Fahrrädern auf denen ein Brettgestell befestigt ist. Sie verkaufen Souvenirs aus Muscheln, Schnitzereien, Tücher, Perlenketten und Sonnenschutz aus Kokosmilch.

Unser Hotel liegt ungefähr in der Mitte der Landzunge direkt am ca. 20 km langen Sandstrand. Wir wohnten in einem zweistöckigen Bungalow. Die Zimmer sind mit allem Komfort ausgestattet. Es gibt sogar ein deutsprachiges Fernsehprogramm. Alles war sauber und intakt. Die Mitarbeiter des Hotels waren ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Viele von ihnen sprachen deutsch. Das Essen war vorrangig europäisch, großzügig und abwechslungsreich. Selbst auf unser Frühstücksei mussten wir nicht verzichten. Mittagessen konnten wir sowohl im Restaurant als auch am Strand. Zum Abendbrot wurden jede Frau mit einer Rose und die Herren mit einer Zigarre begrüßt.

Eines unser vielen beindruckenden Erlebnisse auf Kuba war der Ausflug zum Schwimmen mit Delphinen. Wir wurden mit dem Bus zum Hafen gefahren. Dort bestiegen wir einen Katamaran. Dies war schon ein Abenteuer für sich. An den Kufen des Katamarans waren Netze gespannt. Dort konnte man knapp über dem Wasser liegend die Fahrt genießen. Vorbei an Varadero fuhren wir in Richtung der Insel Cayo Blanco. Auf offener See befindet sich eine große Sandbank mit einem Anlagesteg. Wir waren am Ziel. Von den zwei Trainern wurden wir sehr freundlich begrüßt. Wir erfuhren, dass die Delphine hier im Prinzip frei leben. Das Training zielt hauptsächlich darauf hin, keine Scheu vor Menschen zu haben, auf Zeichen der Trainer zu reagieren, den einen oder anderen Sprung zu zeigen und mit den Menschen zu schwimmen. Und dann ging es auch schon los.

Cuba

Cuba ©iStockphoto/Keith Molloy

Die Trainer „riefen“ die Delphine. Diese tauchten plötzlich vor uns aus dem Wasser auf. Wir konnten nun live in ihre anscheinend immer lachenden „Gesichter“ sehen. Als wenn sie uns „Guten Tag“ sagen wollten, winkten sie mit den Flossen und „plapperten“. Wir mussten alle lachen und viele begrüßten auch die Delphine. Man hatte das Gefühl, dass alle urplötzlich glücklich und entspannt waren. Dann zeigten uns die beiden, wie hoch ein Delphin springen kann und wie er über das Wasser „läuft“. Dies auch noch rückwärts. Nun war es soweit. Einer nach dem Anderen durfte zu den Delphinen ins Wasser springen. Zu mir kam der Delphin ganz vorsichtig heran. Ich hatte Zeit in zu streicheln und nach seiner Rückenflosse zu greifen. Das Gefühl als er mit mir losschwamm ist kaum zu beschreiben: Festhalten – Kopf hoch – große Augen – Lächeln – glücklich. Zum Abschluss gab es noch ein Fotoshooting. Leider sieht man selbst diesen Augenblick erst auf dem Foto. Auf jeder Seite ein Delphin und es scheint, als wenn sie mir ein Küsschen geben würden.Nach einem Imbiss auf einer der zahlreichen Inseln in diesem Gebiet fuhren wir zurück nach Varadero. Diesen eindrucksvollen Tag ließen wir mit einer guten Flasche Wein am Strand ausklingen.

An den anderen 13 Urlaubstagen erkundeten wir Varadero, besuchten Havanna (Kubas Hauptstadt), machten eine Jeepsafari, waren schnorcheln und genossen unseren Urlaub am Strand. Da das Wasser des Karibischen Meeres hier glasklar und 25° C warm war, haben wir den großen Swimmingpool des Hotels nicht genutzt.

Dieser Urlaub war rundherum wie aus dem Prospekt.

Top Artikel in Reiseberichte Kuba