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Reisebericht Kuba

Poltisch gesehen, ist Kuba eines der letzten Staaten der Erde, die eine kommunistische Grundstruktur aufweisen.Als größte Insel der Karibik befindet sich damit Kuba geografisch an einen der schönsten Orte der Welt und ist politisch ein ein Exot, jedoch kulturell so bunt und liebenswert, wie kaum ein anderes Land. Da sich hier keine diktatorischen Grundzüge ableiten lassen, sondern doch schon eher mehr und mehr demokratisches Gedankengut herausbildet, kann auch der Besucher Kubas sehr wohl von sicheren Umständen auf Kuba ausgehen.

Land und Leute auf Kuba

Havanna gilt auf Kuba als das politische und kulturelle Zentrum. Die Hauptstadt gilt wohl mit seinen ungefähr 2,5 Millionen Einwohner als die größte Stadt, oder besser Metropole in der Karibik. Allein in Havanna leben 20 Prozent der Einwohner von Kuba. Dies bemerkt man aber gleich mit seiner Ankunft auf dem Flughafen von Havanna. Sicher ist nicht alles modern und ästhetisch ausgeprägt, aber das bunte Treiben und auch gerade oft sehr rustikale Architektur vermittelten uns ein ganz besonderes Flair. Darüber haben wir auch völlig den Gedanken vergessen, wie man unter diesen Bedingungen sicher landen kann. Die bunte Mischung der Automodelle, die oft aus alten US amerikanischen Beständen herrührten, aber auch die faszinierende Kolonialarchitektur ist schlicht ergreifend. Spätestens hier war es uns eine Überlegung wert, ob man wirtlich alles neu bauen muss, oder ob nicht gerade Bauten aus dieser Zeit etwas ganz liebenswertes innehaben. Sicher kamen wir auch oft ins Grübeln, wenn man die Automobile sah, und uns wohl ein lächeln übe die Lippen kamen, dass wohl diese Fahrzeuge wohl eher nicht durch den deutschen TÜV kommen würden. Aber der ganz eigenwillige way of life auf kubanisch ist prägend und vermittelt ein Gefühl des Nachdenkens.

Havanna

Havanna ©iStockphoto/Maridav

In unserem Hotel angekommen wurden wir höflich und absolut zuvorkommend empfangen, und dies lag nicht ausschließlich an unseren Touristen Portemonnaie, sondern an der sehr herzlichen Art des kubanischen Personals, denn diese Herzlichkeit erfuhren wird auch an anderen Stellen unseres gesamten Aufenthaltes auf Kuba. Allgemein sagt man, dass die Menschen auf Kuba stets freundlich und optimistisch in den Tag gehen. Unser Ziel lag dann vorwiegend darin Land und Leute kennen zu lernen, und der Weg dahin sollte uns zum Alexander-von-Humboldt-Nationalpark führen. Ja, man mag es nicht glauben, aber den gibt es auf Kuba, und für Naturfreunde ist dieser sehr empfehlenswert, das es ein einzigartiges Reservoir von Pflanzen und Tieren ist. Dieser Nationalpark befindet sich im Osten der Insel und kann auch bequem mit einem Mietwagen erreicht werden. Wer sich seiner Fahrkünste bewusst ist, sollte dennoch den etwas maroden Straßen eine hohe Aufmerksamkeit schenken, oder sich auch einen versierten Fahrer nehmen. Um genügend eigene Flexibilität zu haben, hatten wir uns dafür entschieden selbst zu fahren, da wir auch keinerlei Sicherheitsbedenken hatten.

Der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark

Neben Land und Leuten wollten wir auch die erhaltene Natur in der Karibik bewundern und besuchten den Alexander-von-Humboldt-Nationalpark. Mit seinen ungefähr 700 km² gilt er als größtes geschütztes Naturareal. Von Staatswegen her, wird genau darauf geachtet, dass das natürliche Gleichgewicht hier genau in seiner Balance gehalten wird. Keine Brandrodungen oder sonstig natürliche Missetaten werden hier durchgeführt. Dies konnten wir im Übrigen in ganz Kuba wahrnehmen, dass im Gegensatz zum sonstigen Mittelamerika und Südamerika, die Kubaner sehr wohl und diszipliniert mit ihrer Natur umgehen. Bewundernswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass einige Tierarten nur noch hier auf Kuba vorkommen, und sonst nirgends mehr auf unserem Planten. Dies sollte sehr zum Nachdenken anregen.

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