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Klima Kuba / Beste Reisezeit Kuba

Als Land der Tropen – genauer: der so genannten tropischen Randzone – kennt Kuba nur zwei Jahreszeiten: die heißen und tendenziell regenreicheren Sommermonate von Mai bis Oktober, und den kühleren und trockeneren Winter von November bis April, wo die durchschnittliche Temperatur im Dezember auf 22 °C sinkt.

Dennoch ist für europäische Besucher das Land gleichwohl ganzjährig warm. Auch die Wassertemperaturen sinken im Durchschnitt nicht unter 24 °C. Doch das Temperaturempfinden ist relativ, und bei einem abkühlenden Regenschauer passiert es einem in den Wintermonaten leicht, dass den Einheimischen ein Qué frío! – „Was für eine Kälte!“ – entfährt und sie dem verständnislos dreinschauenden Gast eine wärmende Jacke anbieten. Für die Kubaner ist die Zeit für den Strandurlaub, so man sich ihn denn irgendwie noch organisieren kann, jedenfalls der heiße Sommer, in dem man der Hitze der Städte entflieht und am Meer nicht Sonne, sondern Abkühlung sucht.

Weitere allgemeine Infos

Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über ziemlich hoch und kann manchen Europäern erheblich zu schaffen machen. Die typischen karibischen Regengüsse sind kurz, jedoch von enormer Heftigkeit und können schnell ganze Straßenzüge in riesige Wasserlachen verwandeln; in den unsanierten Teilen der Altstadt von Havanna ist es bei solchen Wolkenbrüchen immer wieder zum Einsturz baufälliger Häuser gekommen. Schwerwiegender aber sind die tropischen Wirbelstürme, die gefürchteten Hurrikans, die die Insel vor allem in den Herbstmonaten treffen können und die immer wieder zu großen Zerstörungen geführt haben.

Oldtimer in Havanna

Oldtimer in Havanna ©iStockphoto/rgbspace

Der interessante Inselstaat Kuba hat wechselfeuchtes randtropisches Klima. Einem relativ trockenen Winter steht ein niederschlagsreicher Sommer (NO-Passat) gegenüber. Das Tiefland erhält 1000 bis 1500 mm Jahresniederschlag bei 7 bis 9 humiden Monaten; nur in den Gebirgesregionen ist es dauerhaft humid. Die Monatstemperaturen bewegen sich zwischen 20 °C und 28 °C. Die Insel liegt im Bereich der Zugbahnen der Hurrikane, die immer wieder schwere Schäden verursachen.

Beste Reisezeit

Kuba verfügt als im Prinzip über ein wechselfeuchtes tropisches Klima, das wesentlich vom Nordostpassat geprägt wird. Die mittleren Monatstemperaturen bewegen sich zwischen 28 °C im Juli und 22 °C im Januar. Die jährlichen Niederschläge im Tiefland, die zwischen 1000 und 1500 mm betragen, fallen vor allem in der Zeit von Juni bis Oktober. Der Winter ist relativ trocken. Die höheren Lagen der Gebirge sind immerfeucht und weisen insgesamt höhere Niederschläge auf. Gelegentlich wird Kuba von Kaltlufteinbrüchen aus dem nordamerikanischen Kontinent betroffen. Im Spätsommer und Herbst erreichen manchmal Hurrikans die Insel.  Die besten Reisemonate sind November bis April, da das Klima in dieser Zeit relativ trocken ist.

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