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Die Provinz Ciego de Avila

Ciego de Avila liegt in Zentral-Kuba und begeistert Urlauber rund ums Jahr. Diese schmale und langgezogene Provinz befindet sich zwischen dem Atlantik und dem Karibischen Meer. Touristen schätzen die landschaftliche Vielfalt, die ausgezeichneten Bademöglichkeiten, das typische Karibikambiente und die vielfältigen Aktivitäten. Die südliche Küste ist von Mangrovenwäldern geprägt, an welche weite Graslandschaften angrenzen.

Der Großteil der Region ist eben und daher dominiert die Landwirtschaft. Die Provinz Ciego de Avila ist nicht nur für die Rinderzucht, sondern auch für die Produktion von Zucker bekannt. Nahe Moron bestimmt die Ebene Llanura de Jucaro das Landschaftsbild. Im Nordwesten sind die Ausläufer der Altura del Nordeste Berge zu finden. Im Nordosten befindet sich die Loma de Cunagua. Wunderschöne Städte wie Ciego de Avila und Moron laden zu einem Stadtrundgang ein.

Ciego de Avila Stadt:

Die Stadt wurde im Jahre 1538 von Jacome de Avila, einem Konquistador, gegründet. Erst 1840 kam es zur eigentlichen Stadtgründung, jedoch wurde die Stadt37 später geteilt. Eine Stadthälfte wurde Ciego de Avila zugesprochen, die andere Moron. Ein Ausflug in die Provinzhauptstadt bietet Kultur abseits des Massentourismus. Ciego de Avila ist Schauplatz vieler Feste, welche ihren Ursprung in Spanien haben. In allen Stadtteilen wird getanzt, Tanzaufführen sorgen für Begeisterung und gute Stimmung und die ausgefallenen Kostüme sind ein wahres Highlight. Zu den bekanntesten Attraktionen zählt der Parque Marti im Herzen der Provinzhauptstadt. Der Platz ist nicht nur am Abend, sondern auch in der Nacht kulturelles Zentrum der Einheimischen, welche sich hier treffen. Das Teatro Principal wurde 1927 errichtet und lädt Touristen zu einer unterhaltsamen Vorstellung ein. Interessant ist der Besuch des historischen Museums, welches in 4 Räumen die Geschichte der Gegend vermittelt. Besucher können Fotos und Dokumente zur La Trocha bewundern und bei Interesse auch einen der Verteidigungstürme besichtigen, welcher rund einen Kilometer entfernt liegt.

Kubaner in Ciego de Avila

Kubaner in Ciego de Avila ©iStockphoto/Stacey Newman

Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist die Galeria de Arte Provincial, welche Raul Martinez gewidmet ist. Dieses Kunstmuseum exponiert sowohl Werke des Popart Künstlers, welcher auch Bilder von Fidel Castro und Che Guevara schuf als auch Bilder von talentierten kubanischen Künstlern.

Moron:

Die Stadt liegt in der Nähe der nördlichen Küste Kubas und sie ist die zweitgrößte der Provinz. Ein beliebtes Ausflugsziel bei Jung und Alt ist die Laguna de la Leche. Dieser See liegt nicht weit von Moron entfernt und er beeindruckt mit seiner weißer Färbung, welche an Milch erinnert. Grund für die eigenartige Wasserfarbe ist das enorme Kalkvorkommen. Der Süßwassersee ist vor allem bei Anglern sehr beliebt. Urlauber, die ihren Jagdinstinkt ausleben möchten, sollten die Reserva de Aguachales de Falla besuchen.

Jardines del Rey:

Diese Inselgruppe, welche der Nordküste vorgelagert ist, stellt ein wahres Eldorado für Badeurlauber, Taucher und Schnorchler dar. Die Cayos zählen zum 400 Kilometer langen Korallenriffgürtel, welcher nicht nur Heimat vieler bunter Korallenn sondern auch exotischer Fische ist. Zahlreiche kleine Inseln mit tropischer Vegetation sind Lebensraum vieler Tiere, welche bei Spaziergängen oder Erkundungstouren beobachtet werden können. In den Flachwassergebieten leben mehr als 150 verschiedene Vogelarten.
Ein absolutes Highlight ist der Besuch der Flamingokolonie, welche im Naturschutzreervat rund um die Insel Cayo Coco angesiedelt ist. Die Insel Cayo Coco ist ein beliebtes Ziel bei Strandurlaubern und Ruhesuchenden. Taucher und Schnorchler können die artenreiche Unterwasserwelt entdecken. Im Jahre 2003 wurde auf Cayo Coco der internationale Flughafen Jardines del Rey errichtet, welcher von Europa aus angeflogen wird. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht die Insel Cayo Guillermo. Über mehrere Kilometer erstreckt sich ein exotischer Traumstrand zum Atlantik. Dem weißen Sandstrand sind farbenprächtige Korallenriffe vorgelagert, welche zum Tauchen und Schnorcheln einladen. Im Süden Cayo Guillermos liegen eindrucksvolle Mangrovenwälder. Ein Highlight bei Groß und Klein ist eine Entdeckungsfahrt mit einem Motorboot.

Der Küstengürtel der Bahia de Perros ist von Mangrovensümpfen bedeckt und daher nicht für einen Badeurlaub geeignet. Ebenso wird der Bahia de Jigue von Mangroven geprägt, welche unzugänglich sind. Naturliebhaber und Wanderer können in Bolivia das Naturschutzgebiet Loma de Cunagua erkunden. Die hügelige Landschaft ist ideal für Naturbeobachtungen und wunderschöne Ausblicke sind garantiert. Familienfreundliche Pfade führen durch die idyllische Naturlandschaft.

Jardines de la Reina:

Die Jardines de la Reina sind der Südküste vorgelagert und sie stellen ein Paradies für Strandurlauber dar, welche Karibik-Feeling genießen möchten. Dieses Archipel ist ideal, um Knochenfische oder Orcas zu beobachten und auch Angler kommen hier voll auf ihre Kosten.

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