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Die Provinz Guantanamo

Guantanamo, die östlichste Provinz der Insel, ist das ideale Reiseziel für Urlauber, welche abseits vom Massentourismus Land und Leute kennen lernen möchten. Die Provinz grenzt im Nordosten an den Atlantik, südlich an die Karibik. Guantanamo ist weltweit bekannt, da hier die Guantanamo Bay Naval Base zu finden ist. Die Provinz beeindruckt mit einer abwechlsungsreichen Landschaft, historisch interessanten Orten und geschichtsträchtigen Bauwerken.

Guantanamo Stadt:

Die Provinzhauptstadt begeistert mit einer bestens erhaltenen Altstadt, welche vom Kolonialstil geprägt ist. Der Parque Jose Marti bildet das Herz Guantanamos. Eindrucksvoll ist das 1926 errichtete Denkmal, welches den General Pedro Perez ehrt. In Guantanamo stellt die Parroquial de Santa Catalina de Riccis ein sakrales Highlight dar. Die bedeutendste Kirche der Provinzhauptstadt wurde im Jahre 1868 eingeweiht.

Zu den Hauptattraktionen zählt das einstige, berüchtigte Gefängnis. Das Gefangenenlager wurde zu einem Museum umfunktioniert, welches weltweit Interesse hervorruft. Das Museo Provincial de Guatanamo bietet nicht nur Einblick in die Stadtgeschichte, es informiert auch über die Vergangenheit der Provinz.

Kunstliebhaber sollten den Palacio Salicines besuchten, da dieser wertvolle Kunstsammlungen beherbergt. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Fama, eine eindrucksvolle Skulptur auf dem Palacio Salcines. Guantanamo ist für den Changuis bekannt. Diese Musikrichtung stellt eine Variante des Son dar. Die Universitätsstadt hat sich einen internationalen Namen gemacht und auch die Hochschulen sind ausgezeichnet. Obwohl die Stadt noch nicht von Touristen überschwemmt ist, kann sich das Angebot an komfortablen Hotels und preisgünstigen Casas particulares sehen lassen.

Maguana Beach in Guantanamo ©iStockphoto/Aleksandar Todorovic

Maguana Beach in Guantanamo ©iStockphoto/Aleksandar Todorovic

Ausflüge:

20 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt lockt das Museo Zoologico de Piedra Touristen jenden Alters an. Das vom Bildhauer Angel Inigo errichtete Freilichtmuseum begeistert nicht nur mit einem wunderschönen Park, sondern auch mit rund 40 Steinfiguren. Rund 20 Kilometer in südlicher Richtung, an Guantanamos Bucht, liegen Caimanera ebenso wie Boqueron. Das militärische Sperrgebiet Caimanera darf nur mit einer Sondererlaubnis erkundet werden. Touristen können die US-Militärbasis jedoch nicht besuchen. Urlauber, die einen Blick auf dieses Sperrgebiet werfen möchten, können auf den Hügel Mirador Los Malones fahren, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Da der Besuch des Hügels, welcher einst eine Spionagebasis der Kubaner war, limitiert ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Ein absolutes Highlight stellen die geführten Touren dar. Das unterirdische Museum bringt Besuchern die Entstehung der weltbekannten US-Marinebasis näher. Ebenso bietet ein Modell einen ausgezeichneten Überblick über die militärische Anlage. Der Aussichtspunkt kann entweder zu Fuß oder per Lift erreicht werden. Interessierte können einen Blick durch das Teleskop wagen, um die US-Basis zu betrachten.

Baracoa:

Diese verschlafene und malerische Kolonialstadt liegt ganz im Osten Guantanamos. Sie wurde im Jahre 1511 gegründet. Baracoa befindet sich an jener Stelle, an welcher der Seefahrer und Entdecker Kolumbus auf Kuba landete. Diese Stadt ist die älteste Siedlung spanischen Ursprungs auf der ganzen Insel. Bei einem Stadtbummel können Touristen durch eng verwinkelte Straßen und Gassen spazieren und die eindrucksvollen Gebäude im Kolonialstil bewundern. In der Stadt bieten nicht nur Hotels, sondern auch Casas particulares Übernachtungsmöglichkeiten. Nahe der Stadt bieten wunderschöne Buchten Ruhe und Erholung. Die Strände Baracoas sind dafür bekannt, dass perfekte Bedingungen zum Wellenreiten vorherrschen. Kein anderes Gebiet auf der Insel wartet mit besseren Surfbedingungen auf.

Aktive können die eindrucksvollen und artenreichen Nationalparks auf Wanderungen oder Trekking-Touren erkunden. Baracoa lohnt vor allem in der ersten Aprilwoche einen Besuch, da in vielen Straßen Parties gefeiert werden. Die Einheimischen feiern den Beginn des Unabhängigkeitskrieges. Urlauber haben die Möglichkeit, von Havanna, Kubas Hauptstadt, nach Balboa zu fliegen.

El Yunque:

Der 575 Meter hohe Tafelberg nahe der Stadt Baracoa bietet nicht nur einen Aufstieg inmitten einer wundervollen Naturlandschaft, am Plateau kann auch ein faszinierender Ausblick genossen werden.

Strände:

In der Nähe der Stadt Baracoa können Sonnenhungrige an vielen wundervollen Stränden relaxen. Der Playa Maguana, welcher rund 10 Kilometer im Norden Baracaos liegt, wird gerne besucht. Der karibische Sandstrand, das kristallklare Wasser und das vorgelagerte Riff sorgen für ideale Bedingungen für einen erholsamen Badeurlaub. Vor Ort haben sich einige Restaurants, Hotels und Casas particulares angesiedelt. Urlauber können hier einen Traumurlaub abseits der Bettenburgen genießen. Die Gebäude fügen sich unaufdringlich in die sattgrüne Naturlandschaft ein. Individualisten, die einsame Strände bevorzugen, finden in der Nähe eine Vielzahl an kleinen romantischen Buchten, welche ideal zum Entspannen und Baden sind.

Nationalpark:

Ein lohnenswertes Ausflugsziel bei Groß und Klein stellt der Parque nacional Alejandro de Humboldt dar. Dieser wurde von der UNESCO zur Weltnaturerbstätte erklärt.

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