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Die Provinz Granma

Granma liegt im Südosten von Kuba und begeistert Touristen mit wundervollen Sandstränden, eindrucksvollen Gebirgsregionen und interessanten Städten. Die Provinz wartet mit rund 50 Ausgrabungsstätten auf, welche von großer archäologischer Bedeutung sind.

Die westliche Provinz ist vom Gebirge Sierra Maestra geprägt, welches dicht bewaldet und somit nur eingeschränkt zugänglich ist. Im Jahre 1959 nutzen die Revolutionäre Fidel Castro ebenso wie Che Guevara den Gebirgszug, um von hier aus Kuba zu erobern. Im Süden grenzt Granma an das türkis-blaue Karibische Meer, im Westen liegt der Golf von Guacanayabo.

Bayamo:

Die Provinzhauptstadt liegt nördlich des Gebirges Sierra Maestra und ist die zweitälteste Stadt auf der ganzen Insel. Als im Jahre 1869 ein Großteil der Stadt abbrannte, wurde sie wieder neu aufgebaut. Daher ist Bayamo eine ziemlich moderne Stadt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt der Plaza de la Revolution, der auch Parque Cespedes genannt wird. Der bedeutende Platz, der das Stadtzentrum darstellt, wurde nach dem bekannten Unabhängigkeitskämpfer Cespedes benannt. Rund um den Plaza de la Revolution wurden die bedeutendsten Gebäude der Provinzhauptstadt errichtet. Bekannt sind nicht nur das Casa de la Cultura, sondern auch der Poder Popular. Ebenso können das rennomierte Hotel Royalton und das Cafe Petrito binnen weniger Minuten besucht werden.

Neben dem Plaza de la Revolution können Touristen den Plaza del Himno mit der eindrucksvollen Bronzestatue bewundern. In nördlicher Richtung begeistert der Parque Maceo Osoria ebenso wie das Casa de la trova Olimpio La O, welches im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Einblick in das Leben des bekannten Unanhängigkeitskämpfers bietet das Casa Natal de Carlos Manuel de Cespedes. In dessen Geburtshaus werden nicht nur Dokumente, sondern auch persönliche Gegenstände ausgestellt. Die Kirche Parroquial Mayor de San Salvador beeindruckt Urlauber aus aller Welt. Die dreischiffige Kirche, welche liebevoll mit Stuck und Fresken geschmückt ist, beherbergt 2 Chorräume ebenso wie 8 Altäre, einen Altar aus Marmor und ein Gemälde von Jesus.

Die Provinz Granma

Die Provinz Granma ©iStockphoto/apalmero2000

Gebirge Sierra Maestra:

Dieser lange Gebirgszug ist ideal, um die Bergwelt Kubas auf Wanderungen und Trekking-Touren kennen zu lernen. Die Sierra Maestra lockt mit einer intakten Natur und einer facettenreichen Vegetation.
Im Nationalpark liegt der höchste Berg der Insel, der 1974 Meter hohe Pico Turquino. Die Lage des Nationalparks ist ideal, um eindrucksvolle Wanderungen mit einem erholsamen Badeurlaub zu kombinieren. Der Süden des Parks grenzt an die Riviera del Caribe. Naturliebhaber und Wanderer können auf 38.000 Hektar eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt zu entdecken. Wunderschöne Orchideenarten, immergrüne Wälder, Bergwald, Baumfarne und Kiefernwald warten darauf, entdeckt zu werden.

Bartolome:

Dieser Ort ist ausgangspunkt für Wanderungen auf den Pico Turquino. Urlauber haben die Möglichkeit, die hohen Regionen auf eigene Faust zu erkunden oder an einer geführten Tour teil zu nehmen, welche am Fuße des höchsten Berges von Kuba angeboten wird.

Nationalpark Desembarco del Granma:

Der im Jahre 1986 gegründete Nationalpark liegt im Südosten der Provinz. Die Landschaft ist von fruchtbaren Ebenen geprägt, welche vom Fluss Cauto gespeist werden. Ein Highlight stellen die faszinierenden Wasserfälle in El Salto dar. Der Desembarco del Ganma ist für seine artenreiche Flora und Fauna bekannt und er wurde 1999 zum UNESCO-Weltnaturdenkmal erklärt. Der Nationalpark ist das ideale Ausflugsziel bei Groß und Klein, da familienfreundliche Wanderwege und Pfade durch die wundervolle Naturlandschaft führen.

Strand in Granma:

Viele Touristen verbringen ihre schönsten Tage im Jahr an der südöstlichen Küste Granmas. Der Marea del Portillo Beach liegt am Fuße des Gebirgszugs Sierra Maestra. Ein absolutes Highlight ist der schwarze Sandstrand, welcher sich über rund 3 Kilometer entlang des türkisen Meers erstreckt. Vor der Küste liegen einsame Inseln, welche erforscht werden können. Einsame Sandstrände und Karibik-Feeling pur sind garantiert. Vom Strand aus werden regelmäßig Bootsausflüge zu den vorgelagerten Inseln angeboten. Taucher und Schnorchler sind von den bunten Korallenformationen und den exotischen Fischen und niederen Tieren begeistert. Am Strand haben sich viele Tauchschulen angesiedelt, welche Taucher zu den besten Spots führen. Eindrucksvoll ist auch ein Tauchgang zu einem der vielen Wracks.
Urlauber können aus einer breiten Palette an Hotels und Casas particulares wählen.

Manzanillo:

Die Hafenstadt ist für das ausgelassene Nachtleben bekannt. Am Abend nutzen talentierte Musiker öffentliche Plätze, um live zu spielen. Zahlreiche Bars laden zu vergnügten Stunden und auch die Auswahl an Restaurants ist groß. Der Hochzeitstorten-Brunnen zählt zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt. Touristen können diesen, aus der Maurerzeit stammenden Brunnen, im Stadtzentrum besichtigen.

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