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Die Geschichte Havannas

Gründung: Der Seefahrer Sebastian de ocampo war der erste Entdecker, der die Bucht von Havanna und die Insel umrundete.
1515 gilt als das Gründungsjahr Havannas. Anno dazumal war Diego Velazquez de Cuellar nicht nur Eroberer, sondern auch Gouvernour. Er ließ den Grundstein für Havanna legen, um Kuba und nahe gelegene Regionen einzunehmen. Der ursprüngliche Standort Havannas wurde weiter im Süden der Insel gewählt, um den Golf von Mexiko beobachten und kontrollieren zu können. Zudem war Kuba ideal, um bei Entdeckungsfahrten Nutzen vom Golfstrom zu ziehen. Es wurden mehrere Versuche unternommen, eine Stadt zu gründen, allerdings waren diese zum Scheitern verurteilt.

Verlegung Havannas bis 1532:

Folglich wurde Havanna 1519 verlegt und auch heute noch ist die Stadt am selben Ort zu finden. Im selben Jahr wurde auf dem Plaza de las Armas eine Gründungsmesse abgehalten. Der volle Name der Stadt lautet San Cristobal de la Habana. Die Stadt blühte auf, da dieser Standort ideal war, um Handel zu treiben. Ebenso bot sich die Bucht als Militärhafen an. In den ersten Jahren war die Stadt Ausgangsbasis für zahlreiche Entdeckungsfahrten. Die Expeditionen führten die spanischen Eroberer, die Konquistadores, nach Lateinamerika. Die Spanier wollten die Reichtümer der Hochkulturen Süd- und Mittelamerikas für sich beanspruchen und so nutzten sie ihre Entdeckungsfahrten für Raubzüge. Da von Havanna aus nicht nur Mexiko, sondern auch Hoduras kolonialisiert wurde, erhielt die Stadt einen neuen Beinamen. Dieser ruht auch von der Eroberungsfahrten nach Florida und auf die Bahamas her. Havanna ist seither als der Schlüssel zu Neuen Welt bekannt. Ebenso wird es als Bollwerk Westindiens bezeichnet.

Piratenangriffe auf Havanna:

1538 wurde Havanna von Piraten niedergebrannt. Sowohl in den Jahren 1553 als auch 1555 wurde die Stadt von Piraten geplündert. Für den Angriff 1555 war der Pirat Jacques se Sores aus Frankreich verantwortlich.

Die Geschichte Havannas

Die Geschichte Havannas ©iStockphoto/Maria Pavlova

Zahlreiche Überfälle von Piraten hatten den Bau des Forts Castillo de la Fuerza zur Folge. Aus jener Zeit stammt auch die Festung Real Fuerza. Auch das Castillo de lose Tres Reyes del Morro wurde als Schütz gegen Feinde errichtet.

17 und 18. Jahrhundert:

Diese beiden Jahrhunderte waren von den Angriffen der Engländer auf Havanna geprägt.
Im Jahre 1609 wurde Havanna zu Hauptstadt von Kuba ernannt. Kuba war in jener Zeit eine spanische Kolonie.
1762 kam es zum Siebenjährigen Krieg zwischen den Spaniern und den Franzosen. Großbritannien belagerte die Stadt und forderte Florida. Im Gegenzug gaben die Engländer Havanna an die Spanier zurück. Dieser Tausch ist in den Geschichtsbüchern unter Pariser Frieden bekannt. Als Kuba wieder im Besitz der Spanier war, errichteten diese die am besten geschützte Stadt in ganz Amerika. Zahlreichen Monumentalbauten stammen aus dem 17. Jahrhundert.
Ende des 18. Jahrhunderts erlangte Havanna beachtlichen Wohlstand. Im Haiiti kam es zum Sklavenaufstand und somit war Kuba nicht nur der wichtigste Erzeuger, sondern besaß auch den wichtigsten Hafen.
Zwischen 1674 und 1740 wurde an einer Schutz bietenden Stadtmauer gearbeitet, welche jedoch 1863 abgerissen wurde, damit sich die Einwohner ansiedeln können.
1649 tötete eine eingeschleppte Epidemie etwa ein Drittel der kubanischen Einwohner.

19. Jahrhundert:

Das 19. Jahrhundert ist vom gut florierenden Handel geprägt, welcher Havanna zum Wohlstand verhalf. Zahlreiche Thater wurden errichtet und auch die erste Eisenbahnstrecke Kubas wurde erbaut. Die Stadt wuchs zum weltweiten Kulturzentrum heran.
Zu Beginn dieses Jahrhundert schmiedeten sowohl Roman de la Luz als auch Joaquin Infante die ersten Pläne der Machtübernahme. Im Jahre 1868 kam es zum ersten, 1878 zum zweiten Unabhängigkeitskampf. Auch die USA forderte das von den Spaniern besetzte Kuba zum Krieg heraus. Ein Schlachtschiff der Amerikaner explodierte direkt vor Havanna und die ganze Besatzung kam dabei ums Leben. Die USA nutzte diesen schrecklichen Vorfall dazu, die Herrschaft über die Insel zu übernehmen, nachdem die Spanier Kuba 407 Jahre lang besetzte.

20. Jahrhundert:

Der 4. März des Jahres 1960 wurde 301 Menschen zum Verhängnis. 101 Menschen kamen bei den 2 Explosionen auf der La Coubre um. Das Frachtschiff aus Belgien wurde komplett zerstört, da sich Waffen an Bord befanden. Rund 200 Personen erlitten auf Grund der Detonationen Verletzungen. Kuba war bis zum Jahre 1959 von den USA abhängig. Die Jahre darauf sind vom kommunistischen Diktator Fidel Castro Ruz geprägt.

21. Jahrhundert

La Habana ist auch heute noch die Hauptstadt Kubas. Derzeit leben in der Inselhauptstadt mehr als 2 Millionen Menschen.

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