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Die Provinz Villa Clara

Die Provinz Villa Clara liegt 250 km im Osten der kubanischen Hauptstadt Havanna. Die Region, deren Hauptstadt Santa Clara ist, liegt in Zentral-Kuba. Zu den wichtigsten Städten zählen Camajuani und Caibarien. Auch Placetas und Remedios sind bedeutende Städte der Provinz. Zu den wichtigsten Einnahmequellen zählt die gut florierende Zuckerindustrie.

Facettenreiche Landschaft:

Die Provinz begeistert mit Stränden, Seen und Tabakfeldern. Die Landschaft ist auch von Mangrovenwäldern und Dünengebieten geprägt. Zur landschaftlichen Vielfalt tragen zudem die kleinen Koralleninseln bei.

Santa Clara:

Die Provinzhauptstadt am Fuße der Escambray Berge lädt zu einem Stadtbummel ein. Zahlreiche Denkmäler erinnern an Che Guevara. Zu den Attraktionen Santa Claras zählt das Mausoleum, in welchem der Revolutionär begraben liegt. 1997 wurde das Mausoleum bewußt in Santa Clara errichtet. Che Guevara konnte hier seinen bedeutendsten Sieg feiern. Ebenso bieten das 1988 erbaute Museum Museen Einblick in das Leben Che Guevaras. Eindrucksvoll ist die kolossale Statue, welche aus Bronze gefertigt wurde. Auf Marmor wurde der Abschiedsbrief an den Kommunisten Fidel Castro eingemeißelt. Santa Clara hat sich mittlerweile zur Pilgerstätte für Anhänger Che Guevaras entwickelt. Die Universitätsstadt ist bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Santa Clara hat Zugang zur Autobahn und Urlauber, die einen Ausflug nach Havanna oder Santiago de Cuba unternehmen möchten, können eine Fahrt mit der Eisenbahn unternehmen. Sehenswert ist auch der zentrale Platz.

Villa Clara

Villa Clara ©iStockphoto/Tupungato

Sierra del Escambray:

Ein wahres Naturparadis stellt das Sierra del Escambray Gebirge im Süden der Provinz dar. In dieser faszinierenden Berglandschlaft liegt Kubas einziger Bergsee eingebettet. Dieser zählt zu den größten Stauseen der Insel und ist ein Paradies für Freizeitangler. Der Embalse Hanabanilla ist für seinen hohen Bestand an Barschen bekannt.

Buenavista Biosphären Reservat:

Ein lohnenswertes ebenso wie familienfreundliches Ausflugsziel ist das Buenavista Biosphären-Reservat. Dieses beherbergt und schützt eine Vielzahl an unterschiedichen Ökosystemen. Touristen haben die Möglichkeit, die Mangrovenwälder zu entdecken oder einen Spaziergang zu den wandernden Dünengebieten zu unternehemen. Dieses Schutzgebiet bietet zahlreichen Seevögeln ein Zuhause. Zum Buenavista Biosphären Reservat zählen auch mehrere exotische Inseln und faszinierende Korallenriffe.

Von der Nordküste der Provinz Villa Clara führt eine 48 Kilometer lange Straße zu wenig überlaufenen Inseln. Auf diesen kleinen Inselchen wurden Resorts errichtet, welche sich bei Touristen großer Beliebtheit erfreuen. Die Cayos sind für ihren 17 Kilometer langen Sandstrand bekannt. Sonnenhungrige können imitten einer intakten und beinahe unberührten Natur entspannen. Die größte Koralleninsel ist Santa Maria. Der Norden der Insel ist ein Eldorado für Schnorchler und Taucher. Im Süden Santa Marias können Mangrovenwälder und Sumpfgebiete erkundet werden. Wasserratten, die ein eher rauheres Meer bevorzugen, sind hier richtig. Ruhiges Wasser bieten die 2 Insel Cayo Coco ebenso wie Cayo Ensenachos. Die 13 Quadratkilometer große Trauminsel Cayo Coco begeistert Urlauber mit weißen, feinsandigen Stränden. Diese bieten Entspannung abseits des Massentourismus. Auf der Insel liegen nur wenige Hotels, welche jeglichen Komfort bieten.

Remedios:

Bei einem Ausflug in den Westen der Provinz bietet sich ein Bummel durch die Kolonialstadt Remedios an, die im Jahre 1514 errichtet wurde. Im Stadtzentrum begeistert der Plaza Marti, um welchem eindrucksvolle koloniale Bauten errichtet wurden. Sehenswert sind nicht nur das Casa de la Cultura, sondern auch das im Jahre 1866 errichtete Cafe Louvre. Der geschichtsträchtige Stadtkern ist ziemlich gut erhalten. Sehenswert ist die Iglesia San Juan Bautista. Diese Kirche ist für die Einwohner von großer Bedeutung. Touristen schätzen die Kombination aus barrocken Stil und klassizistischem Glockenturm. Eindrucksvoll ist der barrocke Altar und auch die Deckenmalereien ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Das Museo Alejandro Garcia Caturla gewährt Einblicke in das Leben des Musikers, welcher sich für die arme Bevölkerung auf Kuba einsetzte. Er vermittelte oftmals in Streitfragen und er war für seine Integrität bekannt. Im Jahre 1949 wurde Carcia Caturla ermordet. Im Museum werden nicht nur Dokumente und private Gegenstände, sondern auch Fotos exponiert. Urlauber, welche im Dezember nach Kuba reisen, sollten sich keinesfalles die Parrandas entgehen lassen, für welche dieser Ort weltbekannt ist. Vom 4. bis zum 24. Dezember findet in Remedios das legendäre Volksfest statt, welches einem Faschingsumzug ähnelt. Von den Paradewagen ertönt laute, mitreißende Musik, zu welcher auf offener Straße getanzt wird. Bei den Umzügen können Besucher die faszinierenden Kostüme bewundern und zu später Stunde ein Feuerwerk genießen. Diesem Volksfest ist ein Museum gewidmet, welches die Parrandas dokumentiert. Besucher können eindrucksvolle Fotos und Kostüme betrachten und landestypische Musikinstrumente bewundern.

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